Interning abroad (part 1)

GERMAN In fast zwei Wochen geht es für mich zurück in den Flieger nach Deutschland. Dass ich darüber besonders begeistert bin, kann ich nicht gerade behaupten. Denn ich blicke zurück auf ein unglaubliches Abenteuer, auf drei Monate voller neuer Erfahrungen, vieler Erkenntnisse, toller Bekanntschaften und vor allem auf drei Monate voller Spaß! Die letzten drei Monate war New York mein Zuhause. Aber ich habe nicht nur in dieser wahnsinnigen Stadt gelebt, nein ich habe auch ein Praktikum bei einem meiner Traumunternehmen gemacht: beim internationalen Buchverlag Penguin Random House.

Viele von Euch haben mich gefragt, wie es dazu kam, warum ich das Praktikum mache und ob ich irgendwelche Tipps habe, wie man sich am besten für einen Praktikumsplatz im Ausland bewirbt. Und ehrlich gesagt – ich glaube eine goldene Regel gibt es da nicht und auch bei mir war eine Menge Glück und Zufall im Spiel.

Trotzdem will ich versuchen mit Euch in einer Reihe von Blogposts auf meine Reise zurückzublicken und versuchen Euch so gut wie möglich zu helfen.  Für alle die eine ganz spezielle Frage haben – schreibt mir gerne eine Nachricht oder kommentiert unter diesem Post, damit ich das in den folgenden Beiträgen mit aufnehmen kann.

Aber nun erst einmal zu mir. Wie gesagt arbeite ich aktuell bei Penguin Random House. Hier sitze ich im Digital Video Department, das sich um die Produktion verschiedener Videoprojekte innerhalb des gesamten Unternehmens, von Buchtrailern, über Autoreninterviews bis hin zu Video-Werbeanzeigen, kümmert. Das gilt allerdings nicht für mich. Meine Position hier bei PRH ist eigentlich mehr auf Digital Content generell fokussiert. Sachen mit denen ich mich hier beschäftige sind zum Beispiel die datenbasierte Analyse von Facebook Werbeanzeigen, die Suche nach passenden Influencern für entsprechende Marketingkampagnen oder unternehmenseigene Plattformen oder auch das Recherchieren von aktuellen, digitalen Trends.

Und ich muss definitiv sagen, dass mein Praktikum nicht hätte besser sein können. Ich bin hier bei PRH in einem unglaublich tollen Team gelandet, dass mich von Anfang an immer unterstützt hat und mir immer zur Seite stand. Insbesondere mein Chef hat mich immer ermutigt Neues auszuprobieren und Dinge selbständig in die Hand zu nehmen.

Ich habe in den letzten drei Monaten nicht nur viel über digitale Inhalte gelernt, sondern auch eine Menge über mich selbst. Meine Liebe zu Büchern hat sich in der Zeit wahrscheinlich noch einmal verdoppelt und, dass es im gesamten Gebäude Bücher umsonst gibt, macht das nicht gerade leichter.

Ich habe aber auch viel über die amerikanische Kultur und die Arbeitsmoral gelernt und einen Einblick in die Branche des Verlagswesen bekommen. Ich habe mit über 15 Leuten aus verschiedensten Teams gesprochen und versucht zu verstehen, wie lange es eigentlich dauert, bis so ein Buch bei uns im Laden steht (und wie viele verschiedene Personen in diesen Prozess eigentlich involviert sind).

Ich bin in den letzten drei Monaten über mich selbst hinausgewachsen und habe vieles gelernt. Über mich, meine Zukunft und meine Träume.  Und damit komme ich abschließend zu einer Frage, die mir mehrfach gestellt wurde:

„Würdest du sagen, dass ein Auslandspraktikum eine wertvollere Erfahrung ist als ein Inlandspraktikum? Und wenn ja warum?“

Ihr könnt Euch die Antwort wahrscheinlich schon denken und ich habe einiges wahrscheinlich oben schon beantwortet: JA DEFINTIV!

Ein Auslandpraktikum zwingt dich deine Komfortzone zu verlassen und einen Neustart zu wagen. Du wirst vieles über Dich und über eine andere Kultur lernen und Du wirst Erfahrungen fürs Leben machen, die Dir niemand nehmen kann. Du wirst gezwungen Dich auf einer fremden Sprache zu verständigen, neue Leute kennenzulernen und Dich Problemen zu stellen, die Wir in unserem gut behüteten Deutschland teilweise gar nicht kennen.

Aber du musst Dir auch bewusst sein, dass so ein Auslandspraktikum Arbeit bedeutet. Angefangen mit der Suche nach einem Arbeitsplatz, über einen Haufen Papierkram bis hin zum Leben vor Ort. Als ich vor circa einem Jahr angefangen habe mich mit diesem Thema zu beschäftigen, hätte ich mir ein paar Tipps und Tricks gewünscht. Ich will versuchen Euch diese zu geben. Also stay tuned und bis zum nächsten Blogpost!!


ENGLISH In almost two weeks I am getting back on the plane to Germany. And I can not say, that I’m really excited about that. Because I look back on an incredible adventure, three months full of new experiences, many insights, great relationships and above all, three months of pure fun! For the past three months, New York has been my home. But I did not just live in this crazy city, no I also did an internship at one of my dream companies: the international book publisher Penguin Random House.

Many of you have asked me how this came about, why I do the internship and if I have any tips on how to apply for a job abroad. And honestly – I do not think there is a golden rule and there was a lot of luck and coincidence in my process too.

Nevertheless, I want to try to look back on my journey with you in a series of blog posts and try to help you as much as possible. For those who have a very specific question – feel free to leave a message or comment on this post so I can include it in the following posts.

But first to me. As I said, I currently work at Penguin Random House. I sit in the Digital Video Department, which handles the production of various video projects across the company, from book trailers to author interviews to video ads. That does not apply to me though. My position here at PRH is actually more focused on digital content in general. Things that I am dealing with are, for example, the data-based analysis of Facebook ads, the search for suitable influencers for specific marketing campaigns or company-owned platforms or the research of current, digital trends.

And I definitely have to say that my internship could not have been any better. I ended up here at PRH in an incredibly great team that has always supported me from day one. In particular, my boss has always encouraged me to try new things and go for things independently.

Not only have I learned a lot about digital content in the last three months, but also a lot about myself. My love for books has probably doubled over time, and having free books throughout the building does not exactly make that any better.

But I also learned a lot about American culture and work ethic, and got a glimpse into the publishing industry. I talked to over 15 people from different teams and tried to understand how long it takes for a book to make it to a shop (and how many different people are actually involved in this process).

I have outgrown myself in the last three months and learned a lot. About me, my future and my dreams. Which is why I want to end this post with a question that I was asked several times:

„Would you say that internships abroad are a more valuable experience, and if so why?“

You can probably already imagine the answer and I’ve already answered some of it above: YES DEFINITIVE!

An internship abroad forces you to leave your comfort zone and take a new start. You will learn a lot about yourself and about another culture and you will make life experiences that nobody can take from you. You will be forced to communicate in a foreign language, to meet new people and to face problems that we do not even know in our well-guarded Germany.

But you must also be aware that such an internship means work. Starting with the search for a job, a lot of paperwork to life in a different country. When I started working on this topic a year ago, I would have liked some tips and tricks which is the reason I want to try to give this to you. So stay tuned and see you for the next blogpost !!

 

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